Phishing-Mails: Angebliches Mail der Steuerverwaltung

Findige Betrüger wollen mit einem Phishing-Mail wieder einmal an Ihr Geld. Passend zur bevorstehenden Steuererklärung kursiert ein angebliches Mail der Schweizerischen Steuerbehörde, das Ihnen vorgaukelt, Sie bekämen Geld zurück.

Es sieht auf den ersten Blick vertrauenswürdig aus. Sogar alle vier Landessprachen sind ohne Schreibfehler neben dem Schweizerwappen vermerkt – wahrscheinlich von einer offiziellen Seite kopiert. Aber der weitere Text zeigt dann ein schlecht formuliertes Deutsch, das stutzig machen muss. Das Steuramt verschickt keine solchen Mails. Übrigens auch keine Finanzinstitute.

So tappt man in die Falle, wenn man die Links anklickt und den Anweisungen folgt und seine Kontodaten und Passwörter preisgibt.

Die Eidgenössische Steuerverwaltung schreibt dazu:

„Die ESTV macht ihre Forderungen gegenüber Steuerpflichtigen ausschliesslich in brieflicher Form und unter Angabe der Dossiernummer geltend. Vertrauliche Informationen fragt die ESTV bei den Steuerpflichtigen nie per E-Mail ab.

Falls betrügerische E-Mails an Sie gerichtet wurden, so melden Sie das bitte der ESTV und leiten Sie diese E-Mails an folgende Adresse weiter: media@estv.admin.ch

Erpresser-Malware wieder vermehrt unterwegs

Immer neue Varianten von Erpresser-Software machen die Runde. Häufig werden die Verschlüsselungs-Trojaner durch verseuchte Anhänge in Bewerbungs-E-Mails verbreitet. Dies können Office-Dokumente mit schädlicher VBA-Programmierung sein, Java-Scripts usw.

Die Entschlüsselung Ihrer verschlüsselten Daten ist erst nach Zahlung eines Lösegeldes möglich, was jedoch nicht garantiert ist. Schlussendlich sind hier kriminelle Mächte am Werk.

Daher ist es äusserst wichtig, dass Sie die Mails genau prüfen und niemals voreilig Anhänge öffnen. Achten Sie besonders darauf, dass Sie keine Makros von unbekannten Absendern ausführen.

Erhalten Sie unerwartet ein Office-Dokument mit Makros von einem bekannten Absender: Fragen Sie lieber telefonisch nach, ob das Mail wirklich von der entsprechenden Person stammt.

BlackBerry Priv-Disapointment

Me and the BlackBerry Priv

At the End of 2015 the BlackBerry Priv became also available in Switzerland. As my Provider Swisscom isn’t selling this Phone I bought it from a Swiss retailer.

This is really a great piece of hardware. Well designed and the slider-mechanism is a joy. However my primary Attention was the physical keyboard. It was clear that the keyboard could not be compared to the one of a BlackBerry Passport – simply because of the form factor. It’s a perfect support to being able to easily write more than just a short message – brilliant!

A customer and friend of mine owned a BB Passport. Consequently I had the best source to get an opinion of the BlackBerry-Products. One of my questions was „Do you have a real FM-Radio available“. His answer „Of course, every BB I owned has one“. This point was really important to me, however I didn’t check this feature and ordered the BB Priv paying 779 Swiss Francs for it. One of the most expensive Smartphones I could get from the retailer.

I installed and configured everything needed for my business and private use. The first problems started then, but could be more or less solved (I will publish them in a separate blog later).

Real FM-Radio missing

Then it was time to setup the FM-Radio Stations. Like in many other countries people in Switzerland are asked to tune into the Swiss national radio stations in cases of emergency. “Because it’s the only reliable way to get information which can save your life”. The disappointment was huge. Is it possible BlackBerry reached the same level of „profit over all“ like another company I won’t mention? No FM-Radio available in the most expensive BB-Smartphone which costs only a few cents to enable? I checked the detailed specs of the device – couldn’t find any Note. I’m really upset.

I called the BlackBerry-Support. As expected the answer was to use a radio-app. However these apps always need a data connection. That’s the problem in times of crises or emergency!!! Wireless data networks often become unavailable or overwhelmed. Depending on your location there’s often no coverage.

The Advantages of the real FM-Radio-Chip in the Smartphone are:

  • Reliable source of information – even when the cellular system is completely out of order because of heavy storms, earthquakes, terror-attacks ect.
  • A minimum of Battery-Life, as Radio over the Wireless Data networks eats up your Battery-Life drastically.
  • The Smartphone is that piece of hardware that so many people always have with them
  • The FM-Chip costs only a few cents and is already installed in many phones, but deactivated

For me this is an aspect that can save a lot of lives and surely could have already done so.

My research shows that a lot of the Smartphones have that FM-Chip already installed, but not supported. Other Phones using also the Snapdragon 808 are providing support for the FM-Chip and have a FM-Radio App installed – but not all! You may question why? When people can listen to FM-Radio-Stations over the air (in most cases the Headphones acts as the antenna) the carriers are not making money. Because the signal is transmitted directly over the air to your phone and not through the Data network of the Carriers for which we pay. Most likely the Carriers have agreements with the manufacturers of Smartphones to have this FM-Chip deactivated.

So I’m now waiting for an answer from BlackBerry since October, 16th 2016.

Could the FM-Chip prevent me from a dangerous situation?

Probably Yes. My Sony Smartphone Xperia Z has the FM-Chip enabled.

I travel to countries like South-Africa or Nepal. In South Africa the FM-Radio in my smartphone was my only source of Information. I had it anyway always with me and it was really easy to use. After the first start of the FM-Radio-App I had to perform the automatic search and got then the local radio-stations stored on my device in less than two minutes.

One day an urgent warning was broadcasted that criminals are hijacking cars – mostly at traffic lights, pointing a gun to you and force you giving money or valuables to them. That day I wasn’t driving around with my rented car as it was first planned. Primary targets had been tourists.

You can find more information on following websites and youtube:

http://www.activatefmchip.com/

http://freeradioonmyphone.org/

Sony Vaio Duo 13 und Windows 10

Obwohl nun doch einige Hybrid-Modelle im Angebot sind, begeistert der Sony Vaio Duo 13 nach wie vor. Nach langem Recherchieren kam im Jahre 2013 für mich nur dieses Gerät mit dem Slidermechanismus in Frage.

Sony Vaio Duo 13
Sony Vaio Duo 13 SVD1321Z9EB (Intel i7-4500U, 8 GB RAM)

Das Gerät überzeugt durch gute Verarbeitung und Qualität – so wie man es von Sony erwarten kann, bzw. konnte. Ein Schwachpunkt ist jedoch die schlechte WLAN-Empfangsqualität. Schon mit geringer Entfernung vom Access-Point liefert der verbaute Broadcom Adapter dürftige Werte.

Leider hat sich Sony aus dem Computergeschäft verabschiedet und lässt die Anwender ihrer Produkte im Regen stehen. Während Windows 10 immer mehr Verbreitung findet, liefert Sony dazu dürftigen Support. Immerhin finden sich nun doch ein paar wenige Treiber für das neueste Windows auf den Sony-Seiten. Helfen tun diese jedoch wahrlich wenig.

Trotzdem habe ich mich in das Abenteuer einer kompletten Neuinstallation von Windows 10 gestürzt. Im folgenden meine Erfahrungen.

Dieser Artikel bezieht sich auf das Modell Vaio Duo 13 SVD1321Z9EB (Intel i7-4500U, 8 GB RAM).

Installation von Windows 10 Pro (Version 1511)

Auf dem Duo 13 habe ich Windows 10 Pro 64 Bit in der Version 1511 frisch installiert. Damit wurde das Gerät von sämtlichen „Altlasten“ befreit (inkl. Recovery-Partition). Sony bietet keinen Support mehr für die verkaufte PC-Sparte. Von daher macht es auch keinen grossen Sinn, auf der SSD Recovery-Partitionen zu behalten und Verwaltungsprogramme von Sony zu installieren.

  • Bevor man nur einen Gedanken an eine Neuinstallation des Convertibles verschwendet, sollte man seine Daten (am besten zweifach) sichern.
  • Vor der Installation von Windows 10 muss das neuste BIOS aufgespielt sein. In meinem Fall war dies die Version R1082S7 vom Mai 2014.
  • Aus meiner Sicht empfiehlt sich kein Upgrade von einer Vorgängerversion.
    • Eine Neuinstallation sorgt für reinen Tisch und macht wieder Festplattenkapazität frei.
    • Nur durch eine Neuinstallation treten Probleme mit Windows 10 zu Tage, während durch ein Upgrade oftmals Treiber aus der Vorgängerversion mitgezogen werden.

Benötigte Treiber und weiteres

Vor der Installation von Win 10 V 1511 hatte ich folgende Pakete vorbereitet und installiert

  • BIOS R1082S7
  • SSD Firmware Version DXT2400Q (in meinem Fall ohne Probleme und ohne Datenverlust)
    • Wird mit grosser Sicherheit nicht zwingend nötig sein.

Nach der Installation von Win 10 1511

  • Firmware Extension Parser Device
    • Beseitigt die unbekannte Hardware im Gerätemanager
    • Zuständig für die Fn-Funktionstasten, Tastenzuweisungen (?), Bildschirmhelligkeit und Power Management-Einstellungen

Im Grossen und Ganzen zeigten sich nach der Installation von Windows 10 1511 keine grösseren Probleme ausser:

  • Wird das Gerät aus dem Connected-Standby geholt, friert der Vaio während 10-20 Sekunden ein.
    • Nach dem Aussetzer ist das Gerät wieder einsatzbereit.
  • Die Treiber für den Intel 8 Series Chipsatz fehlten. Da von Sony keine aktuellen bereitgestellt werden, hatte ich jedes Systemgerät auf aktualisierte Treiber geprüft. Bei folgendem reagierte Windows und installierte Treiber für den Intel 8 Chipsatz:

    serialio-treiber-update
    Treiber-Update bei den Systemgeräten im Geräte-Manager

Installation „Anniversary-Update“ Version 1607

Ich hatte die Installation über die Windows-Updates machen lassen. Dabei ist wichtig, dass man genügend Zeit von sicher einer Stunde einplant. Die Installation verlief ohne Probleme. Bei manchen Anwendern lief das Update nicht erfolgreich durch. Die Ursachen unklar.

Probleme nach der Installation

Nach der Installation zeigten sich folgende Probleme:

ProblemAbhilfeBemerkungen
Gerät wacht automatisch aus Connected-Standby und Standby aufkeineWird wahrscheinlich mit den neuen Hintergrundprozessen der Modern-Apps in Zusammenhang stehen wie die Überprüfung und Notifikation neuer Mails.
Beim Einschalten aus dem Connected-Standby bleibt das Gerät oftmals 10-20 Sekunden hängen, arbeitet dann aber fehlerfrei weiter.Aktueller SATA-AHCI-Treiber von Intel installieren.ahcl-treiber
Im Tablet-Modus werden zum Teil leere Kacheln angezeigt.Workaround: Deaktivieren der Option "Mehr Kacheln anzeigen". (Einstellungen, Personalisierung, Start)Scheint nicht eine grosse Gruppe von Usern zu betreffen. Wahrscheinlich alle jene, welche die Option "Mehr Kacheln anzeigen" aktiviert haben.

Fazit

Nach dem Update auf Windows 10 Version 1607 arbeitet der Hybride ohne Probleme. Der Desktop- sowie Tablet-Modus von Windows können ihre Funktionen auf dem Vaio Duo 13 voll ausspielen. So macht die Arbeit mit dem Gerät zum ersten Mal richtig Spass. Der Batterieverbrauch ist ebenfalls erfreulich sparsam. Meine Energieeinstellungen setzen das Gerät nach 90 Minuten Inaktivität in den Ruhezustand. So verbleibt der Vaio nach dem Sperren 90 Minuten innert Sekundenschnelle verfügbar und nach 90 Minuten dauert die Wiederaufnahme aus dem Ruhezustand nur wenige Sekunden. „Lock and Forget“.

Downloads

Die Benutzung der Downloads erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Dateien wurden mit Norton Internet-Security geprüft.

Das Firmware-Update für die SSD hat in meinem Fall mit der 256GB keine Probleme verursacht. Ich empfehle aber, das Update von der Sony-Support-Seite zu beziehen für genau Ihr Modell.

TreiberVersionDownload
BIOSR1082S7
SSD Firmware-UpdaterDXT2400Q.0.0.0
Firmware Extension Parser Device1.0.0.0
NXP Near Field Proximity2.3.0.6210bios_extparserdev_nxpnear_ssdfirm
Intel SATA-AHCIVersion 14.8.0.1042intel-ahcix64

BloatWare

Viele Hersteller nerven

Bei neuen Systemen wird die Nachlässigkeit der Hersteller in Bezug auf die vorinstallierten Programme immer grösser. Selbst bei den Systemtools der Hersteller wurden Schwachstellen gefunden. Diese können unter Umständen zu einem Sicherheitsproblem bei sensiblen Aufgaben wie Online-Banking führen.

Diese Systemtools sollten helfen, das System auf dem neuesten Stand zu halten, bewirken aber oftmals das Gegenteil. Schleppende Systeme, unübersichtliche und ständig wiederkehrende Hinweise und Meldungen sind die Folgen.

Zusätzlich werden Demolizenzen verschiedener Programme vorinstalliert, die man als Bloatware bezeichnet. Das nervige hierbei sind ständige Popups, welche zu einer Installation oder einer Vollversion eines Produktes verleiten wollen.

Dann sind Programme auf dem Computer installiert, welche bei einer kompletten und sauberen Installation von Windows nicht mehr aufgespielt werden können. Diese Programme können nur gebraucht werden, wenn man die Systemwiederherstellung des Herstellers verwendet. Aber dann sitzt man wieder vor dem gleichen „zugemüllten“ System wie zum Zeitpunkt der Anschaffung.

Fazit

Will man mit einem sauberen System ohne Einfallstüren für Hacker arbeiten, sollte man über eine komplette Neuinstallation des Computers nachdenken. Dabei wird nicht die Wiederherstellungsoption der Hersteller verwendet, sondern man installiert das System nur mit Windows und den gewünschten Programmen.

Zu diesem Thema in Computerworld ein entsprechender Beitrag.

Gerne berate ich Sie bei diesem Vorhaben und führe eine komplette Neuinstallation Ihres Systems aus.